Montag, 23. März 2015

[Kathy] Rezension - Das Glück wächst nicht auf Bäumen von Wendy Wunder



















Kurzbeschreibung:
Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nichts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreißen darf, dass es Spaß macht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt – denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.
Meine Meinung:
Hannah und Zoe machen einen Road-Trip und versuchen alles um sich herum zu vergessen.
Mehr als das und die Kurzbeschreibung solltet ihr euch nicht zum Inhalt durchlesen.
Ich habe es nicht getan und etwas anderes bekommen, als ich erwartet habe. Und das was ich bekommen habe, war so viel mehr.
Wir steigen mit Hannah in die Geschichte ein und es dauert noch ungefähr 70 Seiten, bis die beiden dann losziehen und die Welt aus ihrem Auto entdecken. Aber man braucht diese 70 Seiten, um zu verstehen, warum die beiden losziehen.
Die Geschichte ist toll. Wir erfahren, was die beiden verbindet, warum Zoe teilweise so verzweifelt ist und was Hannah tun kann, damit sie sich einfach mal auf das Leben einlässt.
Die beiden Mädchen passen perfekt zueinander. Zoe ist ausgeflippt, möchte was vom Leben sehen und Hannah ist angepasst und versucht nicht aufzufallen. Beide haben verkorkste Familien und haben oft mehr Verantwortung, als sie mit ihren 17 Jahren eigentlich tragen können. Zoe hat eine Krankheit, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, weil ihr selbst entdecken solltet, was ihr Problem ist. Ich habe vorher in diese Richtung noch nie ein Buch gelesen und ich fand den Einblick, was diese Krankheit mit sich bringt, interessant. Die Autorin hat sich wunderbar in diese Richtung eingelesen und versucht dem Leser diese Krankheit aus allen Blickwinkel klar zu machen.
Das Ende ist durch und durch passend. Eine kleine Träne konnte ich mir nicht verkneifen.

Ab und zu wirkt die Geschichte gedehnt und man fragt sich, wann als nächstes wieder was passieren mag. Und an anderen Stellen ist es gehetzt und man ist traurig, dass die beiden von einem Ort zum anderen so schnell weiter ziehen.
Der Schreibstil ist poetisch, mir oftmals zu sehr. Ich kann mir großen Umschreibungen und Metaphern nicht so viel anfangen.
Das Cover ist traumhaft und auch, wenn es nicht so viel zur Geschichte preisgeben mag, ist es gut gewählt. Der Titel ist entscheidend, denn Hannah muss einsehen, dass man das Glück erst finden muss.
Fazit:
Ein wunderschönes, tiefgründiges Buch über eine Freundschaft, die man nicht tiefer führen könnte.



Kommentare:

  1. Schöne Rezi :)

    Ich will das Buch auch noch lesen :)

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  2. Hallöchen liebste Kathy,
    eine wunderbare Rezension. Wirklich wahr. Wenn bei mir noch ion Frage stehen würde, ob ich das Buch lesen soll oder nicht hättest du mich wahrscheinlich überzeugt. Ich habe mich aber schon weit vorher entschieden, dass ich das Buch nicht lesen werde, weil mir "Flamingos im Schnee" nicht so gut gefallen hat und ich einige Kritikpunkte hatte, die du hier auch angesprochen hast. :)

    Liebst, Lotta

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    1. Ja, ab und zu war ich versucht, das Buch wegzupacken, aber ich musste wissen, wie es ausgeht. Und da ich ja manchmal echt nichts mit diesen riesigen Umschreibungen anfangen kann, wusste ich auch erst sehr spät, was eigentlich mit Zoe los war und was sie vor hat.
      Vorallem aber diese Freundschaft hat mich angetrieben, dass ich das Ende lesen wollte, da musste ich das Poetische in den Hintergrund stellen.
      Aber ja, Flamingos im Schnee steht eigentlich auf meiner WuLi, tja, keine Ahnung, ob es mich jetzt noch so reizt.

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