Samstag, 13. Februar 2016

[Kathy] Rezension - Ein Sommer ohne uns von Sabine Both


Inhalt:
Eine große Liebe. Und eine Auszeit von der Treue.

Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena weiterhin ein Paar. Denn sie lieben sich und wollen für immer zusammen bleiben. Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen?
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Meine Meinung:
Als ich das Buch in den Vorschauen entdeckt hatte, wanderte es direkt auf meine Wunschliste und als ich es letzte Woche in der Buchhandlung sah, musste es direkt mit. Das Thema, das im Klappentext angesprochen wurde, hat mich total neugierig gemacht. Leider war das Buch eher enttäuschend. Zwar kam ich gut voran und ich wollte gerne wissen, wie es endet, aber es gab einige Dinge, die mir das Buch im Endeffekt madig gemacht haben.
Es hat ewig gedauert, bis es zu dem kam, worum es auf dem Klappentext ging. Zwar wurde oft vorher was angedeut, aber die wirkliche Handlung dazu kam erst sehr spät. Außerdem mochte ich den Schreibstil überhaupt nicht. Die Sätze waren abgehackt und der ganze Erzählstil emotionslos.
Was ich gut fand, war, dass der auktoriale Erzählstil auf beide Charaktere abgepasst war. So konnte man beiden Hauptpersonen folgen. Nett fand ich, dass es auch andere Dinge dieser Thematik nebenher gab.
Das Ende war irgendwie nichts halbes und nichts ganzes, zwar irgendwie auch rund, aber konnte mich nicht packen. Schade.

Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm. Sie wirkten beide sehr emotionslos und kalt. Ich kam nicht richtig an sie ran. Verena war durchweg negativ, genervt und hatte ständig schlechte Laune und Tom war naiv, hatte null Selbstbewusstsein und hat sich um alles Gedanken gemacht. Einzig Rollo, Verenas Bruder, hat mir gefallen, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hatte und so die Stimmung das ein oder andere Mal aufgelockert hat.
Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Die gezeichneten Personen deuten die Charaktere an, ohne sie komplett auszuschmücken. Auch, dass man Verena vorne und Tom hinten sieht, passt irgendwie zusammen. Zwischen den beiden steht der Buchrücken, der als Wand dargestellt wird. Toll!


Fazit:
Schade! Auf dieses Buch mit der Thematik hatte ich mich gefreut. Leider konnten mich Ablauf, Charaktere und vorallem der Schreibstil nicht packen.


1 Kommentar:

  1. Hallo Kathy,

    du sprichst mir aus der Seele. Mich konnte das Buch leider auch nicht überzeugen... Schade.

    Grüße
    Sara

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