Mittwoch, 10. Februar 2016

[Kathy] Rezension - Godspeed 02 / Die Suche von Beth Revis



Inhalt:
Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der 'Godspeed', immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus handeln die Menschen an Bord nach ihrem freien Willen, was alle überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck, der auf Amy und Junior lastet, wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?



Meine Meinung:
Der erste Band der Godspeed Trilogie ist fast zwei Jahre her und oft habe ich die beiden anderen Teil vor mir hergeschoben, weil sie mich nicht gereizt haben und ich auch den ersten Teil nur okay fand. Dann habe ich aber mal wieder Rezensionen gelesen, die mich angespornt haben, so dass ich nun doch zu Teil 2 gegriffen habe.
Als ich anfing "Die Suche" zu lesen, war ich direkt wieder mitten im Geschehen. Ich habe mich wohl gefühlt, wusste noch vieles vom ersten Teil und war gespannt wie die ganze Sache um Junior, die Godspeed und vorallem auch Amy gelöst werden würde.
Im Laufe der Geschichte konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Ich war wirklich sehr überrascht, dass es so spannend werden würde. Damit hatte ich einfach nicht gerechnet.
Zum Ende hin gab es einen eindeutigen Showdown, der sich durch das ganze Buch aufgebaut hatte. Das Buch schloss mit einem bösen Cliffhanger – aber Gott sei Dank hatte ich das Ende der Trilogie schon zu Hause. Generell finde ich, dass die dystopischen Elemente toll gewählt wurden. Bisher hatte ich nichts der Art gelesen. Mir kam die Liebesgeschichte etwas zu kurz. Sie wurde zwar ab und zu angerissen, es wurde aber kein großer Part des Buches.
Die Charaktere haben mich teilweise überrascht. Zwar war im ersten Teil schon klar, dass Amy sehr stark als Protagonistin heraussticht, aber im zweiten Teil hat sie mich nochmal überzeugen können. Sie kannte da niemanden, hat sich deren Probleme aber angenommen und versucht teilweise alleine, teilweise mit Juniors Hilfe die Geheimnisse der Godspeed herauszufinden. Sie schreckt nicht zurück und zeigt, dass sie all den Problemen gewachsen ist. Junior macht eine große Entwicklung durch. Anfangs ist er klein und unscheinbar, traut sich wenig und kann sich nur langsam beim Ältesten durchsetzen. Aber im zweiten Teil nimmt er eine Rolle ein, die mehr und mehr der Anführer wird. Er übernimmt Aufgaben und erschafft sich Respekt. Die Nebencharaktere sind undurchschaubar und überraschen mich am Ende, vorallem Orion, Bartie und Doc. Generell hat die Autorin die Charaktere wirklich toll gezeichnet und lässt sie sehr transparent erscheinen.
Der Schreibstil ist sehr leicht, berührt mich aber leider nicht so. Toll finde ich, dass die Autorin aus der Ich-Perspektive aus beiden Seiten schreibt. So kann man in beide Köpfe gucken, was wirklich von Vorteil ist, weil beide aus so verschiedenen Schichten und Welten kommen.
Das Cover mag ich. Es fällt auf und passt zur kompletten Trilogie. Die beiden Gesicher kommen sich näher und der Titel steht im Vordergrund, so dass dieser gut erkennbar ist.


Fazit:
Ein toller zweiter Teil, der mich viel mehr überzeugen konnte als der erste. Es ist spannend und voller Überraschungen, nur die Liebesgeschichte kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz.


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