Samstag, 6. Mai 2017

[Mika] Rezension - Girls in the Moon von Janet McNally






Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre ältere Schwester in New York, aber nicht nur um Luna zu sehen, sondern auch um mit ihr zu sprechen. Denn Luna und ihre Mutter reden seit einigen Monaten nicht mehr miteinander und deswegen muss Phoebe als Korrespondent herhalten. Doch Phoebe fliegt nicht nur deshalb in die Stadt die niemals schläft, Sie will auch ihren Vater finden und all die Geheimnisse lüften, die ihre Familie entzweit haben. Außerdem ist da noch der Bassist aus Luna's Band, der wirklich sehr süß ist.. 






Verlag | Amazon 

Dieses Buch ist wunderschön. Es hat keine besonderen Spannenden Stellen, auch keinen plötzlichen Plottwist - es ist einfach nur wunderschön. Die Geschichte plätschert ruhig vor sich hin, ohne auch nur einmal langweilig zu werden. Eine schöne Abwechslung bringen die einzelnen Kapitel von Meg, Phoebes Mutter. Vor allem diese Kapitel haben mir als Leser sehr geholfen nachzuvollziehen, warum Meg Ferris so plötzlich ihre Rockstar-Karriere an den Nagel gehängt hat.

Dieses Buch hat mich mit seinen Charakteren gefangen genommen. Es gab, wie gesagt, keinen Plottwist oder gar irgendetwas schockierendes. Als Leser verfolgt man diese wundervolle Geschichte rund um Phoebe, ihr Leben und ihre Familie.
Phoebe ist nicht wie alle anderen in ihrer Familie. Sie kann nicht so schön singen wie ihre Mutter oder ihre Schwester, hat nicht dieses musikalische Talent wie ihr Vater. Alles was sie kann, ist schreiben. Deswegen fühlt sie sich immer als ein anderer Teil der Familie, jemand, der eigentlich nicht dazu gehört. Das ändert sich aber schnell, denn als sie in New York ist, spürt sie, dass sie sein kann, wer sie will - und das setzt sie wunderbar um. Janet McNally lässt den Leser genau in Phoebe's Gedankenwelt rein und lässt uns miterleben, wie Phoebe sich immer weiter und weiter entwickelt. Am Ende des Buches, ist sie ein ganz anderer und doch immer noch der selbe Mensch.
Genau diese Entwicklung war es, die mich total mitgerissen hat. Ich konnte förmlich spüren, wie sie von Seite zu Seite an Selbstvertrauen zu legte und wie sie sich selbst fand.
Endlich weiß sie, dass sie jemand ist und wer sie ist. Sie ist keine Kopie ihrer Mutter oder ihres Vaters, sie ist sie selbst.

Neben dieser Hauptgeschichte, gibt es noch zahlreiche kleiner Nebengeschichten. Zum einen ist da die Geschichte, um Phoebe's und Tessa's Freundschaft und was sie zerstörte. In kleinen Häppchen bekommen wir Einzelheiten  zu lesen und hoffen natürlich, dass alles wieder gut wird.
Außerdem ist da auch noch ihr Vater, der sich plötzlich, von einem Tag auf dem anderen, nicht mehr meldete - drei Jahre lang.

Die Charaktere fand ich wirklich toll. Wie oben bereits erwähnt fand ich Phoebe's Entwicklung super und ich könnte stundenlang darüber schreiben, wie Phoebe eine Reise zu sich selbst antrat und nicht um ihre Schwester zu besuchen.
Luna ist ein sehr glücklicher und doch sehr beschützender Mensch und ich mochte sie total. Stellenweise jedoch, mochte ich sie nicht, weil sie Sachen tat, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte.
Und auch Archer, Bassist aus Luna's Band und Bookboyfriend #1 in diesem Buch war unglaublich toll. Ich mochte ihn, fand aber, dass er doch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit hätte bekommen können.

Alles in allem fand ich dieses Buch super.  Es hat mich zwar nicht vom Hocker gerissen, aber ich finde dennoch, dass es eine wunderschöne Geschichte ist und es sich sehr lohnt, sie zu lesen.


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